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Einsatzhärten

Unter Einsatzhärten versteht man das Aufkohlen, Härten und Anlassen eines Werkstücks aus Stahl. Ziel des Einsatzhärtens ist ein weicher und zäher Kern bei gleichzeitiger harter Oberfläche des Werkstoffs. Die Randschichten des Werkstücks müssen einen Kohlenstoffgehalt von 0,85 % und der Kern einen Kohlenstoffgehalt von höchstens 0,21 % haben. Um dies zu erreichen, wird die Oberfläche durch Diffusion gezielt mit Kohlenstoff angereichert. Das Einsatzhärten erfolgt im austenitischen Zustand des Stahls, das heißt bei Temperaturen, die über dem Umwandlungspunkt Ac3 liegen, in der Regel zwischen 880 bis 980 °C. Gängige Einsatzhärtetiefen liegen
zwischen 0,1 und 2,5 mm.